Ein Schild mit Trump im Fadenkreuz: Es wird Blut fließen
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Iranischer Regime-Gegner: „Die Menschen im Iran verfluchen Trump“

Der Krieg zwischen den USA und dem Iran ist neu entbrannt. Der iranische Oppositionelle Arash erzählt von seiner Enttäuschung über US-Präsident Trump, Hinrichtungen von Regimegegnern im Iran und vom Alltag in Teheran im fünften Kriegsmonat.

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Geht es nach Donald Trump, dann sollte der Krieg gegen den Iran längst vorbei sein. Zu Kriegsbeginn Ende Februar hatte der US-Präsident die Operation „Epic Fury“ („Epischer Zorn“) auf vier bis sechs Wochen anberaumt. Mittlerweile sind es mehr als viereinhalb Monate, und Ende ist keines in Sicht. Laut dem Sender CNN behauptete Trump bis Anfang Juni mindestens 38 Mal, dass ein Abkommen für ein Kriegsende in greifbarer Nähe wäre. Inzwischen sind noch einige Male dazugekommen. Tatsächlich aber sind Washington und Teheran von einem Friedensvertrag weit entfernt. Vergangene Woche flogen die USA wieder Angriffe auf den Iran, und dieser attackierte Tanker vor Omans Küste sowie US-Verbündete am Golf.

Luftbild eines Raketeneinschlags im Iran
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Der Krieg um die Straße von Hormus ist wieder in vollem Gange. Von Trumps ursprünglichen Zielen, darunter die Befreiung des iranischen Volkes, ist keine Rede mehr.

Siobhán Geets

Siobhán Geets

ist seit 2020 im Außenpolitik-Ressort und seit 2025 stellvertretende Ressortleiterin. Schwerpunkt: Europa und USA.