US-Wahl

Kamala Harris: Mit Feminismus gegen Donald Trump

Um Donald Trump zu schlagen, muss Kamala Harris Nichtweiße und Frauen für sich begeistern und ihre größte Stärke ausspielen: den Einsatz für Frauenrechte.

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Es war ein Wandel über Nacht, eine Metamorphose im Zeitraffer. Anfang vergangener Woche wurde Kamala Harris von der glücklosen Vizepräsidentin, farblos und ungeliebt, zum Superstar der Demokraten – und das innerhalb von nur rund 48 Stunden.

Am Sonntagmittag (Ortszeit) hatte Joe Biden bekannt gegeben, bei den Präsidentschaftswahlen am 5. November nicht mehr antreten zu wollen, keine 20 Minuten später sprach er sich für Vizepräsidentin Kamala Harris als seine Nachfolgerin aus – und die demokratische Partei erwachte zu neuem Leben. Namhafte Demokraten stellten sich hinter Harris, prominente Kulturschaffende warben für sie, und im Internet brach eine regelrechte Kamala-Mania aus.

Siobhán Geets

Siobhán Geets

ist seit 2020 im Außenpolitik-Ressort.