Michael Ludwig und Walter Ruck mit Fußball in der Hand.
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Neue Leaks: Wer laut Ruck eine „Watschen“ kriegen sollte

Walter Ruck soll seine Absolute in der Kammer mit Tricks gesichert haben. Frühere Verbündete brechen ihr Schweigen. Mittendrin Wiens Bürgermeister Michael Ludwig: Was Shoppingtouren mit den Ehefrauen und ein Kampf um Kammergeld miteinander zu tun haben.

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Walter Ruck hat sich in den vergangenen Jahren viele Feinde gemacht. So viele, dass seine Partei, die ÖVP, nun nach geleakten Gesprächsprotokollen seinen Ausschluss prüft. Und wie es eben so ist, ist die Lawine einmal losgetreten, fängt sie an zu rollen – und ist nicht mehr aufzuhalten. 

In der Wiener Wirtschaftskammer brodelt es jedenfalls.  Der Wiener Wirtschaftskammerpräsident gilt als brutaler Machttaktiker, der gerne Grenzen überschreitet. In neuen, bisher unveröffentlichten Passagen der Ruck-Leaks geht es um seinen Umgang mit konkurrierenden Fraktionen in der Kammer. Sie fühlen sich schon länger von Ruck über den Tisch gezogen, weil er Abmachungen nicht eingehalten und sie unfair übervorteilt habe.

Ruck ist diese Kritik zu Ohren gekommen. In der vertraulichen Runde wiegelt er ab, findet, er brauche sich nicht zu erklären: „Wem willst du es erklären?“ Sein Führungsstil ist ein anderer: „Das Büro muss a Watschen kriegen und ruhig sein.“ 

Wen meinte er damit?

Marina Delcheva

Marina Delcheva

leitet das Wirtschafts-Ressort. Davor war sie bei der „Wiener Zeitung“.

Jakob Winter

Jakob Winter

ist Digitalchef und seit 2025 Mitglied der Chefredaktion bei profil. Gründete und leitet den Faktencheck faktiv.