Im März illustrierte profil die zentrale Rolle, die Boulevardzeitungen für die SPÖ unter Parteichef Werner Faymann spielten. Der Empfang der Parteizentrale in der Wiener Löwelstraße glich einem Gratis-Kiosk für „Österreich“, „Heute“ und „Kronen Zeitung“. Andere Blätter suchte man vergeblich. Nun lagen beim wiederholten Lokalaugenschein auch „Süddeutsche“, „Presse“ oder profil auf. Die Ära der roten Boulevardpolitik ist beendet – zumindest symbolisch.