Warum vertraut niemand Schwarz-Grün, Herr Hajek?
Meinungsforscher Peter Hajek und profil-Redakteur Philip Dulle über die Sonntagsfrage im Oktober.
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Ein Viertel der Wähler der Bundespräsidentenwahl hat Kandidaten die Stimme gegeben, die keiner Parlamentspartei angehören. Das ist natürlich der Persönlichkeitswahl zum Bundespräsidenten geschuldet, ist aber trotzdem ein Gradmesser, was bei der nächsten Nationalratswahl möglich wäre. Betroffen davon wären alle Parteien. Ein Drittel der Wähler meint, eine neue Gruppierung könnte die anstehenden Probleme besser lösen als die bestehenden Parlamentsparteien. Kandidaten wie Wlazny, Grosz oder Wallentin hätten entsprechende Potentiale. Die Erfahrung zeigt uns aber, dass die Hoffnung mit der Realität oft nicht Schritt halten kann. Schlag nach bei der MFG. Das politische Motto der Bundespräsidentenwahl war Stabilität. Insofern könnte man jene 53 Prozent interpretieren, die gegen Neuwahlen sind.